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Häufige Fragen
Führt die altersbedingte Makuladegeneration zur Erblindung? Sinneszellen, die ausserhalb des gelben Flecks, der Makula, liegen, werden nicht beeinträchtigt. Daher erblinden Patienten in der Regel nicht. Im späteren Stadium kann ein Betroffener immer noch Kontraste und Umrisse wahrnehmen und sich in der Umgebung zurechtfinden.
Ich leide an der Makuladegeneration, bin aber nicht blind. Habe ich Anspruch auf staatliche Unterstützung? Menschen mit fortgeschrittener Makuladegeneration gelten rein gesetzlich als ‘blind', auch wenn sie noch sehen können, denn sie können ihren Beruf oft nicht mehr ausüben und alltägliche Dinge wie Einkauf oder Haushalt sind nur mi großer Anstrengung zu bewältigen. Deshalb genießen sie die Privilegien von Blinden – sie haben einen Anspruch auf Blindenhilfe.
Kann die Makuladegeneration behandelt werden? Nur in einem Fall – der feuchten (altersbedingten) Makuladegeneration. Hier sprießen Gefäße von der Aderhaut bis auf die Makula. Die Sehzellen sterben ab. Um das Absterben weiterer Sehzellen zu verhindern, wird eine Substanz in die Venen gespritzt. Die dringt bis zu den feinen neuen Gefäßen. Werden diese Gefäße nun mit energiearmem Laserlicht bestrahlt, bilden sich Blutpfropfen, das Gefäß verschliesst sich und stirbt ab. In der Schweiz, Frankreich und den USA wird dieses Verfahren bereits angewandt, in Deutschland allerdings noch nicht. |
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