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Ursachen/Risikofaktoren

Ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür entsteht dann, wenn im Verdauungstrakt ein Ungleichgewicht an aggressiven und die Schleimhaut schützenden Faktoren vorliegt. Die wichtigste aggressive Komponente ist die Magensäure. Bei der Ulkuskrankheit verursacht sie Defekte zunächst in der Schleimhaut, dann in der Magen-Darmwand. Dabei kann es bluten und zu einem Durchbruch der Wand kommen. Normalerweise verfügt die Schleimhaut über Mechanismen, die sie vor dem Angriff der Magensäure schützen und eine "Selbstverdauung" verhindern. Dazu gehören eine gute Durchblutung und säureneutralisierende Substanzen. Ist dieses Gleichgewicht gestört, wozu neben einer genetischen Veranlagung vor allem von außen zugeführte Giftstoffe wie Alkohol, Nikotin oder Medikamente beitragen können, gewinnen aggressive Magen- und Gallensäuren die Oberhand und schädigen die Schleimhaut.
Ein besonders hohes Risiko für die Entwicklung einer Ulkuskrankheit haben Menschen, die wegen eines
Rheumaleidens entzündungslindernde Schmerzmittel, sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), einnehmen müssen.
Bei Krankenhauspatienten auf Intensivstationen entsteht oft ein sogenanntes Stressulkus.

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