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Vorsorge
Da in etwa 80-90% der Fälle das inhalierende Rauchen die Ursache ist, kann man sich durch `Nichtrauchen´ sehr gut schützen. Rauchen ist ein Risiko für alle Typen des Lungenkrebses, vor allem für den kleinzelligen Krebs. Raucher haben bekanntlich eine eindeutig niedrigere mittlere Lebenserwartung gegenüber Nichtrauchern von mehreren Jahren. Wer das Rauchen aufgibt, kann sein Krebsrisiko entscheidend senken. Fünf Jahre nach Ende des Rauchens ist es nur noch halb so groß, nach zehn Jahren beträgt es nur noch ein Zehntel des Ausgangswerts. Inzwischen gilt als gesichert, dass auch das Passivrauchen ein Risikofaktor ist. Es wird geschätzt, dass in Deutschland pro Jahr etwa 400 Lungenkrebstodesfälle auf das Passivrauchen zurückzuführen sind. Einen schützenden Effekt für den Lungenkrebs wird Betakarotin (in Blattgemüse und Karotten enthalten) zugeschrieben. Es hat sich allerdings gezeigt, dass eine durch Betakarotin ergänzte Ernährung die Lungenkrebsinzidenz nicht generell senkt. Bei Rauchern scheint der Gemüseverzehr allerdings einen stärkeren Schutz zu bewirken. |
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