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Krankheitsbild

Man unterscheidet zwei Verlaufsformen der Latexallergie. Einerseits kann es sich um eine Kontaktallergie auf die Gummiinhaltsstoffe handeln (Überempfindlichkeitsreaktion vom verzögerten Typ, Typ-IV-Allergie). Dann sind es nicht primär die Latexbestandteile, welche die Allergie auslösen, sondern die chemischen Zusätze, die zur Verarbeitung verwendet werden. Die Beschwerden treten erst Stunden bis Tage nach dem Kontakt auf. Klassisches Krankheitszeichen ist ein an der Kontaktstelle auftretendes Hautekzem mit Juckreiz.
Wenn auch seltener, aber weit gefährlicher ist die IgE-vermittelte Allergie vom Soforttyp auf Naturlatex (Typ-I-Allergie). Hierbei ist der Latex der allergieauslösende Stoff.  Minuten bis maximal eine halbe Stunde nach dem Kontakt treten die Beschwerden auf. So kommt es z. B. nach dem Tragen von Latexhandschuhen zu Hautrötungen mit Juckreiz und Nesselsucht oder nach dem Aufblasen von Luftballons zu juckenden, geschwollenen Lippen. Ein besonderes Problem stellen gepuderte Handschuhe im Krankenhaus dar. In dem feinen Puder befinden sich oft kleine Latexpartikel, die sich vom Handschuh gelöst haben. Beim Ausziehen der Handschuhe gelangen sie mit dem Puder in die Atemluft. So können auch Menschen unter Beschwerden leiden, die gar nicht direkt mit den Latexprodukten in Berührung kommen. Empfindliche Menschen klagen nach dem Einatmen von Latexpartikeln über heuschnupfen- oder sogar asthmaartige Beschwerden. In besonders schwerwiegenden Fällen kann dies sogar einen lebensbedrohlichen Allergieschock mit Kreislaufzusammenbruch (anaphylaktischen Schock) zur Folge haben.

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