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Ursachen/Risikofaktoren

Am häufigsten ist ein Kropf durch einen chronischen Jodmangel bedingt. Lange Zeit galt vor allem der auf bestimmte Gebiete beschränkte, sog. endemische Jodmangel im Trinkwasser als Hauptursache für die Entstehung von Strumen (siehe auch Aktuelles). Doch dies scheint nur noch eine geringe Rolle zu spielen. Vielmehr ist wahrscheinlich eine gestörte oder verminderte Aufnahme von Jod über die Nahrung die Hauptursache.

Jod ist ein lebenswichtiger Nährstoff, der regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Der Körper benötigt Jod für die normale Schilddrüsenfunktion und die Bildung der Schilddrüsenhormone. Die Schilddrüsenhormone wiederum sind an zahlreichen lebenswichtigen Vorgängen im Stoffwechsel beteiligt. Enthalten Nahrung und Trinkwasser zu wenig Jod, können nicht ausreichend Schilddrüsenhormone gebildet werden. Der Organismus versucht durch Vermehrung der Schilddrüsenzellen die größtmögliche Menge an Jod aus der Nahrung aufzunehmen, um diesen Mangel auszugleichen. Der chronische Jodmangel führt durch eine Vergrößerung und Vermehrung der Schilddrüsenzellen schließlich zu einer Größenzunahme der Schilddrüse und damit zur Bildung eines Kropfes. Zudem kann es in besonderen Belastungssituationen wie der Pubertät, während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren durch einen vermehrten Schilddrüsenhormonbedarf zu einer Vergrößerung der Schilddrüse kommen.

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