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Aktuelles

Die These, dass der auf bestimmte Gebiete beschränkte Jodmangel im Trinkwasser für das gehäufte Auftreten von Strumen verantwortlich ist, wird durch neuere Untersuchungen des Bundesumweltamtes in Zweifel gezogen. Über hundert Jahre lang wurde davon ausgegangen, dass der Jodmangel im Trinkwasser an der Entstehung der zahlreichen Schilddrüsenvergrößerungen maßgeblich beteiligt ist. Doch Jodmangel im Trinkwasser kann nicht der ausschließliche Faktor sein. Selbst bei hohem Jodgehalt des Trinkwassers werden nur ca. 10% des Jodbedarfs über das Trinkwasser gesättigt. Der überwiegende Teil des Jods wird über die Nahrung aufgenommen.
Zudem zeigen neuere Untersuchungen, dass gehäufte Strumaerkrankungen auch in Gebieten mit hohem Jodgehalt des Trinkwassers auftreten. Man geht heute davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen einem hohen Nitratgehalt des Trinkwassers und den regional gehäuften Kropferkrankungen besteht. Bei der gleichzeitigen Aufnahme von Jod- und Nitratsalzen kommt es zu einem Wettbewerb, der zugunsten der Nitrataufnahme ausfällt. Daraus resultiert dann ein Jodmangel. Weitere Inhaltsstoffe des Trinkwassers wie z. B. Huminsäuren stehen ebenfalls im Verdacht, die Jodaufnahme zu behindern und so zu einem Jodmangel zu führen.

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