Häufige Kopfschmerzen führen die Betroffenen oft in eine ungewollte Isolation. Kopfschmerzen beeinträchtigen sie, in ihrer Lebensgestaltung. Auch heute sind Kopfschmerzen als Krankheit nicht wirklich gesellschaftlich anerkannt und gelten immer noch als eingebildete Krankheit oder Ausrede. Die Betroffenen fühlen sich abgelehnt. Aus dieser Isolation heraus neigen sie zu Depression und einer Verschlimmerung der Kopfschmerzen. Oft warten die Betroffenen in bestimmten Lebenssituationen geradezu auf ihre Kopfschmerzen, entweder in Stress-Situationen ("jetzt nur keine Kopfschmerzen") oder in Phasen der Vorfreude ("jetzt bekomme ich bestimmt wieder Kopfschmerzen"). Alleine die Erwartung der Kopfschmerzen kann diese auslösen und den Betroffenen das Leben schwer machen. Nicht nur am Privatleben auch am Berufsleben können die betroffenen Patienten Einschränkungen erfahren. Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln hat Nebenwirkungen. Viele Dialysepatienten haben schwere Nierenschäden aufgrund zu häufiger Medikamenteneinnahme.