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Einer neueren Studie zu Folge, mit der die Verträglichkeit von kurzfristig angewandten Schmerzmitteln überprüft wurde, sind Paracetamol und Ibuprofen deutlich besser von den Patienten vertragen worden als Acetylsalicylsäure.
Migränekranke, die mit modernen Medikamenten, den sogenannten "Triptanen", behandelt werden, dürfen diese nicht zu früh schlucken. Anders als normale Schmerzmittel wirken diese Präparate nur, wenn man sie erst in dem Moment nimmt, wenn der Schmerz wirklich da ist, betont Dr. Klaus Landoky aus Berlin. Wer sein Triptan schon nimmt, wenn Lichtblitze vor den Augen die Migräneattacke ankündigen, wird von der Wirkung nicht viel haben.Triptane sind keine Schmerzmittel im eigentlichen Sinne; sie helfen also auch nicht bei anderen Arten von Kopfschmerzen als der Migräne oder bei Zahnschmerzen.Sie greifen über einen spezifischen Mechanismus in die Kaskade der Botenstoffe im Gehirn ein, die letztlich den Migräneschmerz auslöst. Deshalb macht die Einnahme auch keinen Sinn, bis die Kaskade richtig in Gang gekommen ist.Das erklärt auch, warum diese Medikamente nicht geeignet sind, neuen Migräneattacken vorzubeugen. Dazu benötigt man andere Mittel aus der Klasse der Betablocker, die mehrere Monate lang genommen werden. Quelle: Medical Tribune |
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