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Häufige Fragen

Weshalb werden die noch vor wenigen Jahren eingesetzten Ganzkeim-Impfstoffe nicht mehr verwendet?
Die früher gespritzten Ganzkeim-Impfstoffe setzten sich aus abgetöteten Keuchhusten-Bakterien zusammen. Obwohl dank dieser Impfstoffe große Erfolge im Kampf gegen den Keuchhusten erzielt werden konnten, war die Akzeptanz unter der Bevölkerung infolge der relativ schlechten Verträglichkeit gering.

Welche Nebenwirkungen können infolge einer Impfung gegen Keuchhusten auftreten?
Der heute verwendete azelluläre Impfstoff ist sehr gut verträglich. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu einer Rötung, Schwellung oder leichten Schmerzen an der Einstichstelle kommen. Auch leichtes Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl können in seltenen Fällen eine Nebenwirkung der Keuchhusten-Impfung darstellen.

Was ist der Grund für die hohen Erkrankungszahlen in Deutschland?
In den alten Bundesländern wurde in den Jahren 1975 bis 1990 wegen vermeintlicher Nebenwirkungen die Empfehlung einer Keuchhustenimpfung ausgesetzt. Dadurch stieg die Erkrankungshäufigkeit auf ca. 100.000 pro Jahr an. Auch jetzt nach Wiedereinführung der Impfung beläuft sich die Impfrate nur etwa 55 %, während sie in den neuen Bundesländern gegenüber den hohen Impfraten aus DDR-Zeiten (> 95 %) inzwischen auf etwa 70 % gefallen ist. Diese Rate liegt im unteren Bereich der außereuropäischen Entwicklungsländer, in denen immerhin ca.  80 % der Kinder gegen Keuchhusten, Wundstarrkrampf und Diphtherie geimpft werden.

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