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Hörsturz

Hörsturz

Der Hörsturz, auch „Managerkrankheit des Ohres" genannt, kann jeden treffen, der  beruflicher oder psychischer Überbeanspruchung (Stress) ausgesetzt ist. Er ist gekennzeichnet von einer in Sekunden- oder Minutenschnelle auftretenden Taubheit oder hochgradigen Schwerhörigkeit auf einem Ohr, seltener auf beiden Ohren.

Fast alle Angaben zur Erkrankungshäufigkeit beruhen auf Schätzungen. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland wird durchschnittlich auf 13 000 Menschen pro Jahr geschätzt - mit steigender Tendenz. Dabei treten ca. 60% aller Hörstürze zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf, wobei die Männer häufiger davon betroffen sind. In der Gruppe der unter 20jährigen ist der Hörsturz deutlich seltener und Kinder unter 14 Jahren erleiden fast nie einen  Hörsturz.

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