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Therapie
Die Diagnose „Hörsturz" ist als Notfall anzusehen und erfordert sofort eine Behandlung innerhalb der ersten 12-24 Stunden durch den HNO-Arzt, denn die Behandlungsergebnisse sind um so besser, je früher die Behandlung einsetzt. Als Therapie wird heute im allgemeinen eine durchblutungsfördernde Infusionstherapie (Verabreichung von durchblutungsfördernden und gefäßerweiternden Medikamenten) sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt oder auch eine hyperbare Sauerstofftherapie (Überdruckbeatmung eines Patienten mit reinem Sauerstoff) empfohlen. Diese Behandlungsmethoden werden häufig dann eingesetzt , wenn man Durchblutungstörungen im Innenohr vermutet. Für den Verdacht, dass auch immunologische Faktoren an der Auslösung eines Hörsturzes beteiligt sind, wird z.T. zusätzlich eine Kortisonbehandlung durchgeführt. In jedem Fall werden die Patienten auf mögliche Zusammenhänge zwischen dem Auftreten ihrer Krankheit und ihrer Lebensführung hingewiesen. |
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