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Krankheitsbild

Das klinische Bild eines Hörsturzes besteht in einer plötzlichen - akut oder innerhalb von Minuten auftretenden - Funktionsstörung eines Innenohres mit mehr oder weniger starker Schwerhörigkeit (Schallempfindungsschwerhörigkeit).
Kennzeichnend ist der plötzliche Beginn, die Einseitigkeit und die fehlende Verbindung zu einer anderen Erkrankung.
Bei ca. 90% der Hörsturzfälle tritt die Hörstörung  einseitig auf. Die Ausnahme bei einem Hörsturz bildet die vollständige Taubheit eines Ohres. Neben der plötzlichen Hörminderung wird als häufigstes Begleitsymptom von den Patienten ein Ohrgeräusch unterschiedlicher Qualität und Intensität angegeben. Die Auftrittshäufigkeit von Tinnitus (Ohrgeräusch) schwankt zwischen 60% und 90%. Ein weiteres Begleitsymptom, bei etwa 50% der Fälle, ist ein Druckgefühl im betroffenen Ohr. Anfängliche Schwindelbeschwerden werden von 30-40% der Patienten angegeben, wobei in der Regel unspezifische kurzzeitige Schwindelerscheinungen wie Unsicherheitsgefühl und Schwankschwindel vorherrschen. Zur eigentlichen Definition des Krankheitsbildes „Hörsturz" gehört, dass er ohne nachweisbare Krankheitsursache vorliegt.

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