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Therapie
Bei der Therapie steht die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung im Vordergrund. Die Beschwerden können durch Gabe von wassertreibenden und Herzmuskel-stärkenden Mitteln gebessert werden. Die Behandlung sollte so früh wie möglich einsetzen. Medikamente, welche die Beschwerden lindern, sind neben den harntreibenden Mittel Arzneimittel, die die Kraft des Herzmuskels bessern (z.B. Herzglykoside wie Digitalis). Digitalis und seine Verwandten sind alte, bewährte Mittel, die in verschiedenen Pflanzen wie z.B. dem Fingerhut vorkommen. Sie müssen genau dosiert werden, damit es nicht zu Vergiftungserscheinungen kommt. Typisch sind hier beispielsweise Störungen des Farbensehens. Relativ neu ist die Gabe von Medikamenten, die den Sauerstoffbedarf des Herzen senken. Diese sog. Beta-Blocker vermindern allerdings die Herzleistung. Die Behandlung muss daher unter strenger ärztlicher Überwachung durchgeführt werden. Bei sehr schwerer Herzschwäche bleibt nur noch die Herztransplantation. Die Herzverpflanzung wird mittlerweile an vielen Zentren durchgeführt. |
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