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Vorsorge
Bei der Vorsorge unterscheidet man zwischen der Vorsorge, bevor ein Infarkt eingetreten ist (Primärprävention) und der Vorsorge bei bereits bestehenden Veränderungen an den Herzkranzgefäßen bzw. nach einem Infarkt (Sekundärprävention).
Zur Vorsorge gehört in jedem Fall ein gesunder Lebensstil. Regelmäßige Bewegung und fettarme Kost vermindern nachweislich das Herzinfarktrisiko. Der Cholesterin-Spiegel sollte bei Herzgesunden unter 200 mg/dl, das sogenannte „schlechte" LDL-Cholesterin unter 160 mg/dl liegen. Bei Frauen in den Wechseljahren kann auch der Ersatz der fehlenden weiblichen Geschlechtshormone das Infarktrisiko mindern.
Bei Patienten mit Veränderungen an den Herzkranzgefäßen bzw. nach einem Infarkt sollte das Gesamtcholesterin unter 200 mg/dl und das LDL-Cholesterin unter 130 mg/dl liegen. Ist dies nicht durch Diät zu erreichen, sind fettsenkende Medikamente angezeigt. Zu den Basis-Medikamenten zur Infarkt-Vorbeugung bei Patienten mit vorgeschädigten Herzkranzgefäßen gehören zudem Acetysalicylsäure, was die Gerinnungsneigung des Blutes herabsetzt, sowie sog. Beta-Blocker, die den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels mindern. Sportliche Betätigung ist zu empfehlen – allerdings nur unter ärztlicher Aufsicht (z.B. in Herzsport-Gruppen).
Umstritten ist der Nutzen von Vitamin E, das zellschädigende freie Radikale „neutralisieren" soll. Ebenfalls nicht eindeutig bewiesen ist der Einsatz von Knoblauch- und Fischöl-Präparaten, die den Cholesterin-Spiegel günstig beeinflussen sollen. 

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