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Auswirkungen

Trotz ihrer lästigen Begleiterscheinungen sind Lippen- und Genitalherpes gutartige Erkrankungen. Bei Männern kann eine Herpes genitalis-Erkrankung manchmal zu Problemen beim Wasserlassen, zu Verstopfung und Erektionsstörungen führen.

Ernsthafte Komplikationen können jedoch entstehen, wenn Herpes bei Schwangeren, bei Patienten mit
Neurodermitis oder bei Menschen mit geschwächter Immunabwehr auftritt, z.B. bei AIDS- oder Leukämie-Patienten oder bei Kindern nach typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln oder Windpocken. Bei der Geburt kann das Herpes-genitalis-Virus auf das Neugeborene übertragen werden. Dies führt zu einer lebensbedrohlichen  Herpes-Infektion, die den ganzen Körper, auch das Gehirn des Kindes betreffen kann. Bei Immungeschwächten heilen die Hautverletzungen oft schlecht ab oder die Infektion breitet sich auf innere Organe wie z.B. Lunge und Leber aus. Bei Neurodermitikern können große Flächen der ohnehin geschädigten, empfindlichen Haut vom Herpes-Ausschlag befallen werden. Es kann zu hohem Fieber und Hautschwellungen kommen.

Problematisch ist auch eine Herpes-Infektion am Auge:
Durch Hornhautgeschwüre und Vernarbungen kann die Sehfähigkeit beeinträchtigt werden. Eine gefürchtete Komplikation besonders bei Neugeborenen und jungen Säuglingen ist die Herpes-Enzephalitis. Dabei kann das Virus Entzündungen und gewebezerstörende Prozesse im Gehirn auslösen und zum Tode führen. Durch die heutigen guten Behandlungsmöglichkeiten der Herpes-Infektion sind solche Fälle aber zum Glück selten geworden.

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