Schätzungen der CDCP (Center for Disease Control and Prevention) zufolge entwickeln 20-50 Prozent der chronisch infizierten Hepatitis-C-Patienten eine Leberzirrhose. Hierbei handelt es sich um eine Leberverhärtung, es wird auch von einer "Schrumpfleber" gesprochen.Hiervon entwickeln wiederum 20-30 Prozent der Erkrankten ein Leberzellkarzinom (Leberkrebs) oder ein Leberversagen. Das Leberversagen erfordert eine Lebertransplantation. In den USA stellt Leberversagen infolge einer Hepatitis C - Infektion die Hauptindikation für eine Lebertransplantation dar. In Deutschland werden jährlich etwa 700 Lebertransplantationen durchgeführt. Dabei werden kleine Teile der Leber eines Spenders dem Erkrankten eingesetzt. Die neuen Leberzellen wachsen im Körper schnell und übernehmen die Funktion der alten Leber. Die Bedeutung der Lebertransplantation steigt. Lebererkrankungen bei Männern mittleren Alters stellen in Deutschland die dritthäufigste Todesursache dar.