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Vorsorge
Hygienische Vorsichtsmaßnahmen und konsequente Kondombenutzung können die Übertragungsrate der Hepatitis B zwar senken, aber den sichersten Schutz bietet die aktive Impfung gegen Hepatitis B. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes in Berlin empfiehlt seit Mitte der 90er Jahre generell die Hepatitis-B-Impfung für Säuglinge (3., 5. und 15. Lebensmonat), Kleinkinder und bis dato ungeimpfte Jugendliche zwischen dem 11. und 18. Lebensjahr, um auf diesem Wege Hepatitis B in Deutschland allmählich auszurotten. Unbedingt ratsam ist die Impfung auch für medizinisches und zahnmedizinisches Personal, Patienten, die häufig Blutpräparate erhalten, Dialyse-Patienten, männliche Homosexuelle, Drogensüchtige und Prostituierte. Hierfür stehen sehr gut verträgliche Hepatitis-B-Impfstoffe zur Verfügung. Die Kosten der Hepatitis-B-Impfungen werden in den meisten Bundesländern bis zum 18. Lebensjahr von den Krankenkassen übernommen. |
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