Das
Hepatitis-B-Virus (HBV) wird durch kleinste Spuren von Blut, Speichel
oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen – Eintrittspforten
sind bereits winzige Verletzungen der Haut oder der Schleimhäute.
So kann die Infektion etwa unter kleinen Kindern durch wildes
Toben verbunden mit Kratzen und Beißen oder durch die gemeinsame
Benutzung von Gegenständen des täglichen Lebens verbreitet werden.
Auch
Trends wie Piercing und Tätowierungen oder verletzungsträchtige
Mannschaftssportarten wie Fußball sind mögliche Ansteckungsquellen.
Ein besonders wichtiger und häufiger Übertragungsweg ist der Geschlechtsverkehr.
Das Hepatitis-B-Virus ist 100mal infektiöser als HIV,
damit ist Hepatitis B die wichtigste sexuell übertragbare Erkrankung.
Auch HBV-positive Schwangere können eine Infektion auf das Ungeborene
übertragen.