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Übertragung/Risikofaktoren
Die Übertragung des äußerst stabilen Hepatitis-A-Virus erfolgt fäkal-oral, d. h. über die Aufnahme durch Fäkalien (Urin, Kot) verunreinigter Lebensmittel. Mangelnde Hygieneverhältnisse sind der Hauptgrund für diese Verunreinigungen. Mögliche Übertragungsquellen sind verseuchtes Wasser oder Früchte und Salate, die mit verunreinigtem Wasser gewaschen wurden. Auch Schalentiere wie Muscheln oder Austern, die aus solchen Gewässern stammen, und roh oder lediglich gedünstet (aber nicht gekocht) verzehrt werden, stellen für Einheimische und Reisende ein Risiko dar.
Infizierte Personen scheiden Hepatitis-A-Viren tückischerweise bereits ca. 2 Wochen vor dem Einsetzen der Krankheitssymptome aus und können so andere Personen leicht anstecken. Kinder erkranken häufig ohne die klassischen Krankheitszeichen und stellen damit oft über lange Zeit eine unentdeckte Infektionsquelle dar. Regelmäßig wird daher nach Ferienende in Deutschland von Hepatitis-A-Ausbrüchen in Familien, Kindergärten und Schulen berichtet. |
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