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1. Stachelzellkrebs (Spinaliom)
Das Spinaliom wird auch Plattenepithel-Karzinom genannt und hat seinen Ursprung in den sogenannten Stachelzellen der Haut, die sich in den mittleren Hautschichten befinden und nach unterschiedlich langer Zeit (Wochen bis Jahre) in einen Tumor übergehen.
Dieser wächst zerstörend und gibt Tochterabsiedelungen (Metastasen) in andere Organe ab. Diese Metastasen wachsen auch dort weiter. Das Spinaliom ist im Bereich der Schleimhäute und an deren Übergang zur normalen Haut der am häufigsten vorkommende bösartige Tumor. Im Gesicht ist das Spinaliom oftmals als Unterlippenkarzinom vertreten und hat hier seine Ursache in der fast rechtwinkeligen Sonneneinstrahlung (Sonnenbalkon).
Neben UV-Licht können auch andere krebserregende Schadstoffe wie z.B. Teer (Pfeifen- oder Tabakrauch) und auch Röntgenstrahlung an der Entstehung beteiligt sein. Ebenso auch die thermische Schädigung durch Rauchen oder Glasbläserei oder eine mechanische Schädigung wie z.B. bei Zimmerleuten und Schneidern, die z.B. Nägel bzw. Nadeln zwischen den Zähnen halten. Kommt das Spinaliom am Penis vor, wird es als Peniskarzinom bezeichnet. Ursächlich erscheinen hierfür chronisch-wiederauftretende Entzündungsprozesse (auch Humane Papillomaviren) und Smegma. Als Kofaktor wird die Vorhautverengung (Phimose) angesehen, die ihrerseits die Reinigung erschwert und Entzündungen begünstigt. Beschnittene Männer erkranken nachweislich seltener am Peniskarzinom.

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