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Vorsorge
Die Ausgaben für Inkontinenz-Hilfsmittel betragen inzwischen 2 Milliarden DM pro Jahr, Tendenz steigend! Daher ist es u.a. ein wichtiges gesundheitspolitisches Ziel geworden, die „Volkskrankheit" Blasenschwäche nicht nur zu therapieren, sondern sie auch durch eine gezielte Vorbeugung zu vermeiden oder aber durch Früherkennung die Heilungschancen zu verbessern. An erster Stelle der Prophylaxe steht eine gesunde Lebensführung, vor allem Normalgewicht, bedingt durch gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung. Eine ausgewogene Mischkost, unter Vermeidung von zuviel Fett und Süßem lässt Übergewicht gar nicht erst entstehen, oder hilft, es gegebenenfalls wieder abzubauen. Vernünftige Ernährung verhilft auch zu geregelter Verdauung. Verstopfung führt durch starkes Pressen bei der Stuhlentlehrung zu übermäßiger Belastung des Beckenbodens, was wiederum Inkontinenz fördert. Bewegung verbraucht Kalorien, hilft das Gewicht zu reduzieren und verhilft zu besserem Körperbewusstsein. Dazu sind alle durchblutungsfördernden Maßnahmen (Sauna, Kneippgüsse, Wechselbäder etc.) sinnvoll. |
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