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Welche
Therapie gegen Haarausfall bietet sich an?
Es
stellt sich natürlich die Frage, ob man überhaupt etwas
gegen Haarausfall machen "muss". Wer nichts macht, hat
keine zusätzlichen Kosten und Enttäuschungen bei Misserfolgen.
Wenn man sich doch entscheidet etwas zu unternehmen, sollten geeignete
Maßnahmen und deren Erfolgsaussichten gründlich geprüft
werden.
Keine echte
Therapie gegen Haarausfall stellen Haarersatz und chirurgische
Verfahren wie Haartransplantationen dar. Bei Haartransplantationen
sind die Verfahren bei guten Chirurgen wohl als ausgereift zu
bezeichnen, allerdings ergibt sich das Problem, ausreichend eigene
Haare zur Verfügung zu haben (Umverteilung von unten nach
oben). Hinzu kommen hohe Kosten und das Risiko von Entzündungen
wegen dem operativen Eingriffen an der Kopfhaut.
Eine weitere
mögliche Therapie gegen Haarausfall ist die Einnahme
von Arzneimitteln. Aber gerade hier gibt es eine Menge Scharlatane,
die für viel Geld keine Lösung bieten. Ein Medikament
ist jedoch hilfreich: Es heißt Propecia und kann aber
nur gegen ein Rezept durch den Hautarzt in der Apotheke bezogen
werden
(siehe auch: Mittel gegen
Haarausfall).
Bei
Therapien, die die Reaktivierung der Haarfollikel bewirken sollen,
muss in Hinblick auf die Erfolgsaussichten zunächst die persönliche
Eignung bewertet werden. Generell gilt, dass bei bereits voll
ausgebildeten Glatzen und bei Männern, die älter als
45 Jahre (Anhaltswert) sind, die Chancen niedrig sind. Prognosen
aufgrund weiterer Merkmale sind nur schwer möglich. Bei Männern,
bei denen der Haarverlust sehr plötzlich und schnell verlaufend
auftritt, scheinen die Erfolgschancen ebenfalls weniger gut zu
sein. Ein langsamer Verlauf begünstigt offenbar eine mögliche
Reaktivierung.
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