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Beim genetisch bedingten Haarausfall (androgene Alopezie) sind fast ausschließlich Männer betroffen, aber auch Frauen können daran erkranken. Zunächst weicht der Haaransatz an Stirn und Schläfe zurück, das Haupthaar wird immer dünner, trockener und fällt schließlich aus. Allmählich werden die kahlen Stellen immer größer, letztlich bleibt nur noch am Hinterkopf und über den Ohren ein Haarkranz zurück.
Frauen haben von Haus aus keine Tendenz zur Kahlköpfigkeit. Auch wenn gelegentlich Frauen von dramatischem Haarausfall geplagt werden, führt dies nur selten zu völliger Kahlheit. Dafür wird das weibliche Haar mit zunehmenden Lebensjahren dünner. Eine Eigenschaft, die sich von Mutter auf Tochter vererbt und besonders im Alter sichtbar wird.

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