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Häufige Fragen
Obwohl ich gegen Influenza geimpft wurde, lag ich eine Woche mit Fieber im Bett. Warum hat die Impfung versagt?
Der Impfschutz gegen Influenza ist nicht hundertprozentig, deswegen sind Influenza-Infektionen auch nach einer Impfung – wenn auch selten – zu beobachten, die dann aber meist milder verlaufen. Die Influenza-Impfung schützt auch nicht gegen die Vielzahl von anderen Erregern, die fieberhafte, grippeähnliche Erkrankungen hervorrufen.
Wer sollte sich gegen Influenza impfen lassen? Die Impfung wird folgenden Gruppen dringend empfohlen: Allen Menschen über 60 Jahre, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter Gefährdung infolge eines Grundleidens (chronische Lungen-, Herz-, Kreislauf-, Stoffwechselkrankheiten), HIV-Infizierten, Menschen, die beruflich einem erhöhen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (z.B. Beschäftigte im Gesundheitswesen, Lehrer u.a.).
Wieso muss man sich jedes Jahr aufs neue impfen lassen? Influenza-A-Viren und - in geringerem Ausmaß – Influenza-B-Viren sind die Auslöser regelmäßig wiederkehrender Epidemien. Ursache dafür ist die genetische Instabilität der Influenza-Viren, die dazu führt, dass immer neue Varianten und Subtypen von Viren entstehen. Diese veränderten Erreger treffen daher häufig auf eine weitgehend ungeschützte Bevölkerung, was die in verhältnismäßig kurzen Abständen wiederkehrenden Influenza-Epidemien erklärt. Um dies zu verhindern, stellt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) jedes Jahr die zirkulierenden Virus-Varianten fest und veranlasst die Produktion aktueller Influenza-Impfstoffe. |
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