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Krankheitsbild

Der akute Gichtanfall tritt meist nachts oder in den frühen Morgenstunden auf und beginnt mit heftigen Schmerzen. In zwei Drittel aller Fälle ist das Grundgelenk des großen Zehs betroffen (Podagra), seltener das Sprunggelenk, Fußwurzelgelenk, Knie (Gonadra), die Finger- oder Handgelenke (Chiragra) oder das Schultergelenk. Die Gelenkentzündung greift über auf das umliegende Gewebe, mitunter auch auf die Sehnen und Bänder. Als Zeichen der Entzündung kommt es zu Schwellung, Rötung und Erwärmung des betroffenen Gelenks.  Manchmal ist ein Gichtanfall sogar mit Fieber und Frösteln verbunden. Tritt der Gichtanfall nachts auf, zieht er sich bis zum Morgen hin. Ein Gichtanfall kann aber auch mehrere Tage anhalten. Wird er nicht behandelt, treten in den nächsten Nächten wiederholt Anfälle auf, wobei mehrere Gelenke manchmal hintereinander befallen sind. Das liegt daran, dass die Harnsäurekristalle immer größer werden und sich im Bindegewebe einkapseln.
In fortgeschrittenen Stadien verformen sich die Gelenke und die typischen Gichtknoten (Tophi) bilden sich. Auch in der Niere lagern sich Harnsäurekristalle ab, bilden schließlich Harnsteine, die Nierenkoliken hervorrufen können.

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