Durch frühzeitige Erkennung innerhalb der Krebsvorsorge und rechtzeitige und erfolgreiche Behandlung ist die Zahl der schweren Verläufe der Gebärmutterkrebse in den letzten Jahren zurückgegangen. Jährlich erkranken circa 7000 Frauen in Deutschland neu am Gebärmutterkrebs und 2000 Todesfälle pro Jahr gehen auf sein Konto. In der Gebärmutter können zwei verschiedene Gruppen bösartiger Tumoren entstehen: Der Gebärmutterkrebs entsteht in der Gebärmutter selbst (Corpus- oder Endometriumkarzinom) und der Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) im Gebärmutterhals (Zervix). Nach dem Brust- und Darmkrebs ist der Gebärmutterkrebs gemeinsam mit dem Gebärmutterhalskrebs der dritthäufigste Tumor der Frau. Gebärmutterhalskrebs betrifft häufiger junge Frauen im Alter zwischen 35 und 50 Jahren. Das Gebärmutterkarzinom tritt am häufigsten nach der Menopause auf, es betrifft also vorwiegend ältere Frauen zwischen 55 und 60 Jahren.