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Aktuelles
Krebs der weiblichen Geschlechtsorgane kann das Risiko für Dickdarm- und Enddarmkrebs erhöhen: Eine Studie , die am Jefferson Medical College in Philadelphia durchgeführt wurde, fordert mit ihren Ergebnissen bessere Vorsorgeuntersuchungen für Darmkrebs bei Patientinnen, die bereits Eierstockkrebs oder Krebs der Gebärmutter- (Endometriumkarzinom) oder des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom) hatten. Die Studie mit mehr als 100.000 Frauen mit Krebs an der Gebärmutter- bzw. dem Gebärmutterhals oder den Eierstockkrebs, zeigte bei den Frauen ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs gegenüber Frauen, die zuvor nicht an einer dieser Erkrankungen gelitten haben. Mit dieser Studie konnte der Irrtum ausgeräumt werden, dass Darmkrebs eine Männerkrankheit sei. Denn die Krankheit trifft beide Geschlechter und bestimmte Frauen hätten somit sogar ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Der genaue Zusammenhang zwischen den gynäkologischen Krebserkrankungen und der Häufung des Darmkrebses konnte bisher noch nicht geklärt werden. Dr. Weinberg vom Jefferson Medical College in Philadelphia vermutet aber genetische Veränderungen, die für das erhöhte Risiko zuständig sind.Weinberg und Kollegen fordern aufgrund der Studienergebnisse häufigere und konsequentere Vorsorgeuntersuchungen für Patientinnen mit Krebs der weiblichen Geschlechtsorgane. Diese Frauen hätten ein vergleichbar hohes Risiko wie die Frauen, deren Verwandte 1. Grades mit Dick- und Enddarmkrebs diagnostiziert wurden. |
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