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Ursachen/ Risikofaktoren
Wie bei allen Krebserkrankungen kommt es auch beim Krebs der weiblichen Geschlechtsorgane zum übermäßig schnellen Wachstum entarteter Zellen. Wird nicht frühzeitig eine Therapie eingeleitet, können sich die Krebszellen ungehindert ausbreiten und durch Absiedelung Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper bilden. Normalerweise entwickelt sich der Krebs aus leicht entarteten Zellen, die schon länger vorhanden sind. Diese anfänglich nur leicht entarteten Zellen (auch als Präkanzerose - Krebsvorläufer - bezeichnet) werden auch Dysplasie , also eine beginnende Veränderung der Zellen, genannt. Ein erhöhtes Krankheitsrisiko wurde bei Frauen mit Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Unfruchtbarkeit beobachtet.
Beim Gebärmutterhalskrebs spielen Faktoren wie Sexualhygiene, sexuelle Aktivität und Rauchen eine Rolle. Frauen, deren Partner im frühen Säuglingsalter beschnitten sind, haben aus hygienischen Gründen ein geringeres Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Das konnte durch Untersuchungen in Ländern, in denen die Beschneidung zum Glauben gehört, z.B. Türkei, gezeigt werden. |
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