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Therapie

Sobald Beschwerden auftreten wird die Gallenblase meist komplett entfernt. Das lässt sich machen, weil die Gallenblase beim Menschen nur als Vorratsspeicher für die Gallenflüssigkeit dient und man problemlos ohne sie leben kann. Circa 25 % aller Steinträger werden irgendwann „steinkrank" und sollten sich dann einer Gallensteinentfernung unterziehen. Diese kann auf dem konservativen Weg mittels medikamentöser Steinauflösung (Litholyse) oder durch Steinzertrümmerung mit Stosswellen (ESWL= extrakorporale Stosswellenlithotripsie) durchgeführt werden, oder operativ:
Die Methode der Wahl ist hierbei die minimal-invasive Entfernung mit dem Endoskop (laparoskopische Cholezystektomie), wobei sehr gute Ergebnisse erzielt werden und nur 4 kleine Narben am Bauch zurückbleiben. Mittlerweile wird diese Methode routinemäßig an sehr vielen Krankenhäusern angewandt. Seltener – meist bei Komplikationen – greift man auf die herkömmliche Operationsmehode, die Cholezystektomie zurück, bei der die Gallenblase vom Chirurgen durch einen kleinen Schnitt unterhalb des rechten Rippenbogens „entbunden" wird.
Welche Methode geeignet ist, ob medikamentöse Therapien sinnvoll sein können, entscheidet der behandelnde Arzt. Nachteil der nicht-operativen Therapien ist u.a. die hohe Rückfallquote.

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