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Vorsorge
Um das Risiko vor Zeckenstichen möglichst klein zu halten, ist es ratsam in FSME-Endemiegebieten geschlossene Kleidung (langärmelige Oberbekleidung, die auch den Kopf und die Nackengegend schützt) und festes Schuhwerk zu tragen und eventuell auch mit insektenabweisenden Mitteln vorzubeugen. Jedoch lassen sich mit diesen Vorkehrungen Zeckenstiche nicht völlig verhindern. Nach jedem Aufenthalt in der Natur ist es wichtig, den Körper - besonders bevorzugte Stichstellen wie Hals, Haarbereich des Kopfes, Ohren und Beine — gründlich nach Zecken abzusuchen.
Medikamentöse Schutzmaßnahmen: Heutzutage gibt es die Möglichkeit, sich gegen die FSME impfen zu lassen. Besonders für Personen, die sich häufig in Risikogebieten aufhalten, empfiehlt sich dringend die aktive FSME-Impfung. In Deutschland gehört die FSME-Impfung zu den öffentlich empfohlenen Impfungen und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Bei dieser Impfung, die aus drei Injektionen besteht, wird der Person das Virus in abgetöteter Form gespritzt. Die ersten beiden Impfdosen werden der Person im Abstand von 2 Wochen bis 3 Monaten verabreicht; die dritte Teilimpfung erfolgt dann nach 9 – 12 Monaten und vervollständigt die Grundimmunisierung für sicherlich 3, wahrscheinlich 5 Jahre. |
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