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Ursachen/Risikofaktoren
Die Gefahr, an FSME zu erkranken, ist während der Zeckensaison zwischen März und Oktober am größten. Das Risiko einer FSME-Erkrankung ist nicht nur auf berufllich gefährdete Personen wie Forstarbeiter oder Landwirte beschränkt, denn 90% der an FSME erkrankten Personen infizieren sich in ihrer Freizeit. Zecken leben bevorzugt in Bodenähe. Sie "lauern" auf Sträuchern, Gräsern und in Büschen, und lassen sich nicht, wie oft behauptet, von Bäumen herunterfallen. Menschen und Tiere streifen an Wegrändern, Wiesen, aber auch in Gärten und Parkanlagen die Zecke beim Vorbeigehen ab, die dann möglichst schnell feuchtwarme Körperpartien an ihrem Opfer aufsucht. Zecken sind sehr klein und geschickte Kletterer und wenn sie z. B. auf einen Menschen übergehen, halten sie sich an seinen Haaren oder Kleidern fest, um dann an eine unbekleidete Körperstelle vorzudringen. Dementsprechend sind die Gelegenheiten vielfältig, beim Zelten, Joggen, Angeln, Reiten, Wandern, etc. von Zecken gestochen zu werden. Beim Stich werden die FSME-Erreger von der Zecke auf den Menschen übertragen. |
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