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Krankheitsbild
Der Krankheitsverlauf der FSME ist durch zwei unterschiedliche Phasen charakterisiert. 3 – 14 Tage nach dem Stich einer infizierten Zecke kommt es bei etwa 30% der Infizierten zu grippeähnlichen Erscheinungen mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und nach einem symptomfreien Intervall, das eine große Schwankungsbreite von 1 – 20 Tagen aufweist, zu zentralnervösen Beschwerden bei 10 bis 30% der vorher grippeähnlich Erkrankten. Von letzteren machen etwa 50% eine Hirnhautentzündung (Meningitis), ca. 30% eine kombinierte Hirn- und Hirnhautentzündung (Meningoenzephalitis) und die restlichen 10 – 20% der Erkrankten eine zusätzliche Rückenmarkentzündung (Myelitis) durch. Im Kindesalter überwiegen leichte Krankheitsverläufe. Defektheilungen und sogar Todesfälle kommen vorzugsweise bei erwachsenen Patienten vor. Als Spätschäden sind Lähmungen, beispielsweise der Schultergürtelmuskulatur, oder Gleichgewichtsstörungen infolge Kleinhirnbefall zu beklagen. |
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