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Epilepsie

Einige Epilepsie-Patienten haben ein ganz spezielles Vorgefühl, bei anderen kommt der Anfall ganz überraschend.
Die Epilepsie bedeutet in der griechischen Wortbedeutung "Fallsucht" und betrifft schätzungsweise 1 Prozent aller Menschen.
5 Prozent hatten einmal in ihrem Leben einen Krampfanfall, meist als Fieberkrampf.
Damit tritt die Epilepsie etwa so häufig auf wie Gelenkrheuma.
Man kann in jedem Lebensalter erkranken. Etwa die Hälfte der Betroffenen haben ihren ersten epileptischen Anfall vor dem
15. Lebensjahr. Epilepsie ist ein Überbegriff für verschiedene Anfallskrankheiten: Am bekanntesten ist der Grand-mal-Anfall, bei dem der Patient bewusstlos wird, zu Boden stürzt und heftig mit Armen und Beinen zuckt. Viele epileptischen Anfälle sind jedoch weniger spektakulär. Manche äußern sich nur als kurzfristige Störung des Bewusstseins und werden deshalb häufig gar nicht als  Epilepsie erkannt. Der Betroffene kann jedoch während des Anfalls auch bei Bewusstsein bleiben.

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