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Ursachen/ Risikofaktoren
Als besondere Risikogruppen für Eisenmangel gelten Schwangere, Heranwachsende und sich vegetarisch Ernährende, insbesondere Veganer. Veganer essen weder Fleisch noch Fisch sowie auch keine Milchprodukte. Insgesamt kann man folgende Ursachen für einen Eisenmangel unterscheiden: 1.Eisenverluste durch immer wieder auftretende Blutungen (sog. chronische Blutungen) sind die häufigste Ursache. Dazu zählen einerseits die natürlichen Monatsblutungen der Frau, aber auch Blutspenden und große Blutverluste durch eine Operation oder einen Unfall. Gehäuft auftretendes Nasenbluten und Blutungen aus dem Verdauungstrakt (Magengeschwür und Hämorrhiden) sind ebenfalls möglich. 2.Der Eisenmangel kann auch in einer verminderten Zufuhr begründet sein, z.B. bei ehemaligen Frühgeborenen oder bei Säuglingen, die lange ausschließlich mit Milch ernährt werden, sowie bei Heranwachsenden und Vegetariern. Die empfohlene Eisenzufuhr mit der Nahrung sollte bei Männern 12 mg, bei menstruierenden Frauen 20 mg und bei Schwangeren sogar 30 mg pro Tag betragen. 3.Auch eine mangelnde Aufnahme in den Organismus aus der zugeführten Nahrung durch den Magen-Darm-Trakt kann eine Rolle spielen. Beispiele dafür sind die teilweise Entfernung des Magens z.B. infolge eines großen Magengeschwürs oder das sog. Malassimilationssyndrom . Auch ein ständig wiederkehrender Durchfall ist als Ursache denkbar. 4.In bestimmten Lebenssituationen hat der Körper einen gesteigerten Bedarf während der Schwangerschaft und Stillzeit, im Wachstum, sowie bei Sportlern. In diesem Fall muss für eine erhöhte Eisenzufuhr gesorgt werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. |
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