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Therapie
Die häufigsten Erreger einer PID sind auch die beiden häufigsten Erreger von Geschlechtskrankheiten: Die Bakterien Chlamydia trachomatis und Neisseria gonorrhoeae. Zwischen 10 und 40% aller mit diesen Erregern infizierten, nicht behandelten Frauen entwickeln klinische Symptome einer akuten PID. Aber auch andere Mikroorganismen sind für diese Erkrankung verantwortlich. Die Erreger verursachen eine Endozervizitis, d.h. eine Entzündung der Gebärmutterhalsschleimhaut. Von dort steigen die Erreger über die Gebärmutter und Eileiter in die Eierstöcke auf. Neben der Bekämpfung der Schmerzen, Bettruhe und reichlicher Flüssigkeitszufuhr steht also die Antibiotikatherapie im Mittelpunkt. Die leichte PID kann mit einer ambulanten Antibiotikatherapie behandelt werden. Neben regelmäßiger Nachsorgeuntersuchungen bei Ihren behandelnden Arzt sollten Sie so fair sein, Ihren Sexualpartner zu informieren und ihm ebenfalls eine Behandlung zu ermöglichen. Benutzen Sie während der Erkrankung beim Geschlechtsverkehr stets Kondome oder vermeiden Sie besser während dieser Zeit jegliche sexuellen Kontakte. |
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