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Krankheitsbild
Die Pelvic Inflammatory Disease (PID ) gilt als das "Chamäleon" der gynäkologischen Erkrankungen. Nur 65% der klinisch gestellten Verdachtsdiagnosen können laparoskopisch bestätigt werden. Viele Frauen haben nur geringe bzw. gar keine Symptome ("Silent PID" – "Stille PID"). Die vermutete hohe Dunkelziffer der Erkrankung resultiert aus den typischen Komplikationen nach einer solchen "stillen PID" wie Unfruchtbarkeit und chronische Unterleibsschmerzen. Folgende Symptome können durch eine PID mitverursacht werden: |
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- Ausfluss aus der Scheide mit anormaler
Farbe (gelblich, grünlich),
- Konsistenz (zähflüssig) und
Geruch (faulig, unangenehm stinkend).
- Unregelmäßige Monatsblutungen, auch Spotting (Schmierblutungen, die meist weniger als einen Tag andauern) bzw. fehlende Regelblutung,
- Verstärkte Regelschmerzen sowie starke Schmerzen beim Eisprung (Mitte des monatlichen Zyklus, ca. 14 Tage nach dem ersten Tag der Monatsblutung),
- Bauchschmerz mit Krämpfen, oft seitenbetont im rechten oder linken Unterbauch,
- Schmerzhafter Geschlechtsverkehr (Dyspareunie
),
- Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr, evtl. mit Blutung (Kontaktblutung).
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Auch allgemeine Krankheitssymptome können durch eine PID ausgelöst werden: |
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- Fieber mit unterschiedlichem Verlauf und unterschiedlicher Höhe bis zu Schüttelfrost,
- Abgeschlagenheit und Müdigkeit,
- Mangelnder Appetit sowie Übelkeit mit oder ohne Erbrechen,
- Ständiger Harndrang
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