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Auswirkungen

Für junge Frauen sind die Folgen besonders dramatisch:  Sie haben ein erhöhtes Risiko für  "Bauchhöhlenschwangerschaften" Info und Unfruchtbarkeit (Tubeninfertilität), weil die Eileiter infolge der Entzündung für die befruchteten Eier nicht mehr durchgängig sind. Die Zahlen für Komplikationen sind erschreckend hoch:
Bereits eine PID-Episode erhöht das Risiko für eine Bauchhöhlenschwangerschaft auf das siebenfache. Das heißt, dass ungefähr 12% aller zum ersten Mal betroffenen Frauen unfruchtbar werden. Andere Komplikationen sind Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Abszesse an den Eierstöcken und ständige Schmerzen durch Verwachsungen im kleinen Becken infolge der Entzündungen. Diese Art von Komplikationen kommen in 15 bis 20% der erstmalig betroffenen Patientinnen vor; oft erfordern die Komplikationen eine chirurgische Behandlung. Verständlich ist deshalb die große psychische Belastung, die mit einer derartigen Erkrankung verbunden ist.

Das Risiko für eine nicht in der Gebärmutterhöhle eingenistete Schwangerschaft ("Bauchhöhlenschwangerschaft" oder Eileiterschwangerschaft) steigt von 1 in 200 auf 1 in 20 Frauen nach einem PID-Ereignis. Auch das Risiko für Unfruchtbarkeit
(Infertilität Info) erhöht sich mit jeder auftretenden PID-Episode:

  • 15% Risiko für Unfruchtbarkeit bei einem einmaligen Fall von PID,
  • 30% Risiko für Unfruchtbarkeit bei einer zweiten PID-Episode,
  • 50% Risiko für Unfruchtbarkeit bei einer dritten oder mehr Episoden von PID.
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