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Auch Hormonschwankungen und die Periode selbst vereinfacht das Aufsteigen von Erregern durch den Muttermund in Gebärmutterhals und -höhle.
Ungefähr jede 8. sexuell aktive Frau wird von der Erkrankung vor Vollendung des 20. Lebensjahres ereilt. Da aber die PID sehr häufig nicht als solche erkannt wird, liegt die Dunkelziffer der Erkrankung weit höher. Zu den bekannten Risikofaktoren gehören weiterhin:

  • Sexuelle Aktivität ,
  • Hohe Anzahl von Sexualpartnern,
  • Geschlechtsverkehr ohne Kondome.
  • Bereits bekanntes PID-Ereignis (Rückfallgefahr sehr groß!),
  • Bereits bekannte Geschlechtskrankheit,

Über die Rolle der Pille als Verhütungsmittel einer PID sind sich die Experten nicht einig: Einerseits soll sie die zervikale Ektropie verstärken (ein Zustand, durch den Bakterien leichter ihren Weg in die Gebärmutter finden), andererseits wird der Schleimpfropf, der den Muttermund verschließt, besonders dick und zähflüssig, so dass der Eintritt für die Mikroorganismen und Spermien erschwert ist.

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