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Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)

Diagnose der ADHS

Grundlage einer jeden Diagnose - ob ADHS oder eine andere Krankheit - ist eine gründliche Aufnahme der Krankengeschichte. Die Anamnese sollte den Beginn, die Situationsabhängigkeit der Symptome und die Dauerhaftigkeit der Symptome feststellen.

Ein hilfreiches Instrument zur ADHS-Diagnose-Stellung sind dabei standardisierte Symptomskalen, wie die Conners-Skala. Diese Fragebögen werden von Eltern, Lehrer und Erziehern unabhängig ausgefüllt und geben so ein unbeeinflusstes Bild der Symptomatik wieder. Eine Punktewert von 15 und höher in der Conners-Skala unterstützt die Diagnose.

Unerlässlich für eine zuverlässige Diagnose der ADHS ist eine körperliche, eine psychiatrisch-neurologische und eine psychologische Untersuchung. Dabei müssen verschiedene andere Krankheitsbilder ausgeschlossen werden, die ebenfalls Ursache der Symptome sein könnten, z.B. Hör- oder Sehstörungen. Im Rahmen der Diagnose werden üblicherweise auch neuropsychologische Untersuchungen zur Lernfähigkeit und intellektuellen Leistungsfähigkeit sowie zu Teilleistungsstörungen durchgeführt. Außerdem ist eine sehr gründliche Diagnose durch einen ADHS-Spezialisten (meist speziell ausgebildete Kinderpsychotherapeuten) erforderlich.


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