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Erkennung/Untersuchungen
Bei anhaltenden Durchfällen muss der Arzt den Ursachen auf den Grund gehen. Er wird dazu neben einer allgemeinen körperlichen Untersuchung und einem Blutbild auch eine ausführliche Anamnese machen, das heißt er wird eine Krankengeschichte erstellen. Er wird Sie nach weiteren Krankheitszeichen wie Fieber oder Erbrechen, Essgewohnheiten oder nach Fernreisen fragen. Außerdem wird er nach Infektionserregern in einer Stuhlprobe suchen und Sie möglicherweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten testen. Manchmal werden auch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) des Bauchraums oder eine Darmspiegelung (Endoskopie) notwendig.
Durchfall kann von mehr oder minder heftigen Magen- oder Bauchschmerzen, von Fieber oder anderen Beschwerden begleitet sein. Dem Arzt helfen diese Begleitsymptome, um die Ursache der Erkrankung herauszufinden. Auch die Stuhlkonsistenz, -farbe und die Stuhlmengen lassen Rückschlüsse auf die dahinter stehende Erkrankung zu. Wässrige, schaumige Stühle von heller Farbe ohne sichtbaren Blutanteil eventuell mit unverdauten Speiseresten lassen auf eine Dünndarmerkrankung schließen. Häufiger Stuhlgang mit kleinen Stuhlmengen, Schleim- und Blutanteile lassen mehr an eine Dickdarmerkrankung denken. Durchfall mit Magenschmerzen, Erbrechen, erhöhter Temperatur und eventuell Kopf- oder Muskelschmerzen ist meist durch eine Darminfektion mit Viren oder Bakterien verursacht. Kommt es wenige Stunden nach der Nahrungsaufnahme zu Durchfall mit heftigem Erbrechen und Magenschmerzen, ist eine bakterielle Lebensmittelvergiftung als Ursache in Betracht zu ziehen. Meistens sind mehrere Personen gleichzeitig betroffen. |
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