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Pseudomembran einer an Diphtherie verstorbenen Patientin

Krankheitsbild

In der Regel tritt die Diphtherie als Rachendiphtherie auf, bei Säuglingen auch als blutige Nasendiphtherie und in tropischen Ländern häufiger als Haut- oder Wunddiphtherie. Eine Rachendiphtherie beginnt 2-3 Tage nach der Ansteckung mit  plötzlichem, mäßigem Fieber und Schluckbeschwerden. Infolge ähnlicher Krankheits-

zeichen kann es leicht zu einer Verwechslung mit einer Angina kommen. Bei erkrankten Menschen ist der Nasen-Rachen-Raum entzündet und geschwollen. Der Rachen überzieht sich mit einem anfangs grauweißem, später bräunlich weißem Belag. Dieser als „Pseudomembran" bezeichnete Belag ist für den fad-süßlichen Mundgeruch verantwortlich. Je dicker die Membran ist und je weiter sie sich in Richtung Kehlkopf ausbreitet, desto schwerer können die Betroffenen schlucken, atmen und sprechen. Beim Versuch den Belag zu entfernen entstehen Blutungen.

 
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