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Krankheitsbild
Die Typ-2-Diabetes kann dem Betroffenen oft jahrelang verborgen bleiben. Häufig führen z. B. Stresszustände, Infektionen, Operationen zur Entgleisung der Zuckerregulation. Erstes auffallendes Krankheitszeichen ist meist ein starker Durst (Polydipsie) in Kombination mit häufigem Wasserlassen (Polyurie), gelegentlich tritt Heißhunger auf. Leistungsschwäche, Infektionen der Haut mit Pilzen oder eiterbildenden Bakterien (Pyodermie) oder auch wiederholte Entzündungen der Harnwege können weitere Frühzeichen sein.
Nicht selten wird die Zuckerkrankheit aber erst bei Auftreten der mannigfaltigen Spätschäden an Herz, Nerven, Auge, Niere und Fuß (siehe auch Auswirkungen) diagnostiziert. Einige Betroffene führen auch Potenzprobleme zum Arzt.
Akute Krankheitszeichen treten sowohl bei starker Unterzuckerung (Hypoglykämie) als auch bei starker Überzuckerung (Hyperglykämie) des Blutes auf. Der sogenannte hypoglykämische Schock und das hyperglykämische Koma können lebensbedrohlich sein. |
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