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Erkennung/Untersuchungen

Zur Früherkennung dienen einfache Urin-Teststäbchen, die vom Betroffenen selbst angewendet werden können. Die typische Verfärbung (positives Ergebnis) tritt auf, wenn der überschüssige Blutzucker über die Niere in den Urin abgegeben wird.

Der Diabetes lässt sich im Prinzip ganz einfach durch wiederholte Messungen der Zuckerwerte im Blut feststellen (z. B. Bluttropfen aus der Fingerbeere). Beim Diabetes mellitus liegt eine Blutglukosekonzentration nüchtern (Nüchternblutzuckerwert) von mehr als 120 mg/dl (6,7 mmol/l) vor, nach einer Mahlzeit (postprandial) steigen die Werte auf über 180 mg/dl (10 mmol/l) an. Ihren Blutzucker können Sie beim Arzt oder auch in vielen Apotheken kontrollieren lassen.

Bewegen sich die Blutzuckermesswerte im Graubereich zwischen eindeutiger Erhöhung und Norm (nüchtern unter 100 mg/dl; nach der Mahlzeit unterhalb von 140 mg/dl) werden zusätzliche Untersuchungsmethoden eingesetzt. Dazu gehören beispielsweise die Erstellung eines Blutzuckertagesprofils und der oralen Glukosetoleranztest (OGTT).

Wird ein Diabetes festgestellt, muss untersucht werden, ob er möglicherweise auf andere Krankheitsursachen oder Umstände  zurückgeführt werden kann. Beispiele dafür sind der
Schwangerschafts-Diabetes, Krankheiten der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), bestimmte Medikamente und andere Ursachen (siehe auch Sonderformen des Diabetes Info ).

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