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Alzheimer-Demenz ist eine langsam fortschreitende Erkrankung, die mit einem Schwund der Gehirnmasse einher geht. Fallen anfangs nur kleine Vergesslichkeiten auf, steigern sich die Symptome im Lauf einiger Jahre derart, dass nicht einmal mehr die eigenen Familienangehörigen erkannt werden. Die Alzheimer-Erkrankung schreitet unaufhaltsam fort, der Betroffene wird immer unselbständiger und muss schließlich umfassend versorgt und gepflegt werden. Die Erkrankung wurde erstmals 1907 von dem Neurologen Alois Alzheimer beschrieben. Mit 60–80% ist die Alzheimer-Demenz die häufigste Demenzform. In Deutschland sind derzeit etwa 800.000 Menschen erkrankt. Alzheimer-Demenz ist eine Krankheit des Alters: Ab dem 80. –90. Lebensjahr sind über 40% der Menschen an ihr erkrankt. Da die Lebenserwartung immer weiter steigt, wird uns die Krankheit in Zukunft vor außerordentliche medizinische, gesellschaftliche und finanzielle Probleme stellen. Für das Jahr 2030 wird hierzulande bereits mit etwa zwei Millionen Alzheimer-Kranken gerechnet. Für die Behandlung stehen Medikamente zur Verfügung, eine Heilung ist derzeit aber nicht möglich. An Ursache und Therapie der Alzheimer-Demenz wird weltweit fieberhaft geforscht. |
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