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Ursachen/Risikofaktoren

Der langsam und unaufhaltsam fortschreitende Abbau der Großhirnrinde (Hirnatrophie) bei Alzheimerscher Erkrankung beginnt meist im höheren Lebensalter, etwa ab 60 Jahren. Es gibt aber auch Fälle, in denen die Erkrankung deutlich früher, d.h. schon im dritten und vierten Lebensjahrzehnt beginnt.
In bestimmten Gehirnabschnitten lagern sich infolge einer Störung des Protein(Amyloid)-Stoffwechsels teils in, teils außerhalb der Nervenzellen fehlgebildete Eiweißkörperchen ab, sogenannte Plaques und Neurofibrillen. Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen sind Nervenzellen, die zur Signalübertragung untereinander den Botenstoff Acetylcholin benutzen. Sie sind vor allem für das Lernen und das Gedächtnis zuständig.
Die eigentliche Ursache des Gehirnabbaus ist nicht bekannt. Es scheint, als ob viele Risikofaktoren zusammenwirken müssen, um die Erkrankung auszulösen. Alter und genetische Faktoren haben aber einen großen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer-Demenz zu erkranken.  In  wenigen Fällen (maximal 5%)  wurde bei familiär gehäuftem Auftreten eine  Chromosomenstörung auf den Chromosomen 11, 14 und 21 festgestellt.
Noch nicht ausreichend geklärt ist die Rolle von Umwelteinflüssen und Entzündungen.  Menschen, die früher einmal eine Schädelhirnverletzung erlitten haben, scheinen häufiger an der Alzheimer-Demenz zu erkranken. Menschen mit einem höheren Schul- und Ausbildungsgrad haben dagegen vermutlich ein niedrigeres Erkrankungsrisiko.
Andere Demenzformen gehen auf Durchblutungsstörungen, Alkoholismus, AIDS und viele andere Erkrankungen des Nervensystems wie z.B. der
Parkinson-Krankheit, zurück.

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