ANZEIGEN
 
 
linie_oben

Auswirkungen

Zu Beginn der Alzheimer-Demenz lassen sich die geistigen Einschränkungen durch einfache Hilfsmittel wie schriftliche Notizen, einfache Strukturierung des Alltagsablaufs, etc. bewältigen. Bei weiterem Krankheitsfortschritt muss der Beruf – falls zu diesem Zeitpunkt noch ausgeübt – aufgegeben werden und später wird die Betreuung durch eine Pflegekraft  unumgänglich.
In späten Stadien ist eine ununterbrochene Betreuung oft unverzichtbar und vielfach wird die Einrichtung einer Vormundschaft notwendig. Solange der Patient entscheidungsfähig ist, sollten deshalb rechtliche Fragen, wie z.B. Erbschaftsangelegenheiten, geregelt werden.
Die Angehörigen sehen sich später meist zur Unterbringung des Patienten in einem Pflegeheim gezwungen. Die Lebenserwartung bei Ausbruch der Krankheit beträgt etwa 10–20 Jahre. Die meisten Patienten sterben bei zunehmendem körperlichen Verfall an Infektionen, meist an Lungenentzündungen.
Familienmitglieder, die ihre erkrankten Angehörigen pflegen, leider sehr häufig unter psychischem Stress und laufen selbst Gefahr,
Depressionen zu bekommen. Viele Angehörige von Patienten mit Alzheimer-Demenz organisieren sich daher in Selbsthilfegruppen und teilen in der Gemeinschaft die oft aufreibenden und belastenden Erlebnisse der Betreuung.

linie_unten
Weitere Themen

pfeil3 

Einleitung

pfeil3 

Ursachen/Risikofaktoren

pfeil3 

Krankheitsbild

pfeil3 

Auswirkungen

pfeil3 

Erkennung/Untersuchungen

pfeil3 

Therapie

pfeil3 

Wichtiger Hinweis

pfeil3 

Häufige Fragen

pfeil3 

Vorsorge

wadress_t 

Wichtige Adressen

buchtip_t 

Buchtipps