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Therapie
Eine erfolgreiche Dekubitustherapie orientiert sich an einigen grundsätzlichen Prinzipien:
- Wiederherstellung einer ausreichenden Sauerstoffversorgung des betroffenen Gebietes mittels vollständiger Druckentlastung.
- Entfernen des abgestorbenen Gewebes durch chirurgischer Abtragung, oder bei dünnen nekrotischen Belägen durch den Einsatz von enzymatischen Salben (z.B. Iruxol). Diese spalten die abgestorbenen Eiweißkörper in wasserlösliche Stoffe, die dann beim Verbandswechsel mit geeigneten Spüllösungen aus der Wunde herausgespült werden.
- Auswahl von geeigneten Wundverbänden, die gute Bedingungen für eine Wundheilung schaffen. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an unterschiedlichen Wundauflagen, die insbesondere für die Versorgung von Druckgeschwüren und chronischen Unterschenkelgeschwüren entwickelt wurden (z.B. Cutinova, Comfeel, Tenderwet usw.). Diese Verbandmaterialien sind zwar erheblich teurer als die traditionellen Materialien aus Verbandmull, jedoch müssen sie weniger häufig gewechselt werden, führen zu einer schnelleren Abheilung der Wunde und sind für den Patienten komfortabler.
- Behandlung oder Ausschalten der Risikofaktoren, z.B. Verbesserung des Allgemein- und Ernährungszustandes, Mobilisation. |
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