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Noch ein Tipp: Um eine Wieder-Infektion zu vermeiden, während des Behandlungszeitraums öfter mal die Zahnbürste austauschen.

Der Wirkstoff Nystatin wird unter mehreren Produktnamen von verschiedenen Herstellern angeboten und ist in Deutschland in der Apotheke frei verkäuflich. Wichtig ist, dass immer Tabletten oder Dragees, die ihre Wirkung im Darm entfalten, mit Flüssigkeit oder Gel für den Mund- und Rachenraum kombiniert werden, sie müssen aber nicht vom gleichen Hersteller stammen.

Zwei weitere Anti-Mykotika, eng verwandt mit Nystatin, werden ebenfalls in Tablettenform und als Flüssigkeit angeboten und wirken praktisch ohne Nebenwirkungen nur im Darm. Es handelt sich um die Substanzen Natamycin und Amphotericin B, die aber beide der Verschreibungspflicht unterliegen.
Die anti-mykotische Therapie mit Medikamenten sollte immer von einer Anti-Pilz-Diät begleitet sein und möglichst auch gleichzeitig durch die Einnahme von nützlichen Darmbakterien
(s. Mikrobiologische Therapie) unterstützt werden.
Der Effekt der Anti-Pilz-Diät – dem Hefepilz soll die Nahrungsgrundlage entzogen werden – wird von einigen Fachleuten jedoch bestritten. Immerhin dürfte die Diät dazu beitragen, dass mit Rohkost und Obst nicht sofort wieder "Nachschub" an Hefepilzen geliefert wird, bevor die "guten" Bakterien Gelegenheit hatten, wieder ein funktionierendes Darmmilieu aufzubauen.

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