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Tipp: Wer ganz sicher gehen will, trinkt am späten Abend vor der Stuhlprobe drei Esslöffel verdünnten Obstessig. Der Essig soll helfen, die an der Darmwand haftenden Pilze abzulösen. - Damit bei der mikrobiologischen Untersuchung der Stuhlprobe keine Verfälschung vorkommt, einige Tage vor dem Test keinen Schimmelkäse essen und keinen Kefir trinken. Beide Lebensmittel werden mit Hilfe von Pilzen hergestellt, die der krank machenden Hefe Candida albicans ähnlich sind.
Blutuntersuchung Wenn sich der Körper mit fremden Eindringlingen wie z.B. Hefepilzen auseinandersetzen muss, bildet das Immunsystem Abwehrstoffe (Antikörper) dagegen. Diese lassen sich in der Blutprobe nachweisen. Es gibt mehrere Typen dieser Antikörper: Liegt eine akute Pilzinfektion vor, so überwiegen die Typen Immunglobulin M (IgM) und Immunglobulin A (IgA). Liegt die Konfrontation des Körpers mit dem Hefepilz bereits längere Zeit zurück, sind vermehrt Immunglobuline G (IgG) nachzuweisen. Bei immer wiederkehrenden Infektionen kann auch im akuten Fall das IgG deutlich und IgA und IgM nur mäßig erhöht sein. Die Pilze selbst lassen sich nur im Blut von Schwerkranken nachweisen, bei denen bereits ein Übertritt der Pilze durch die Darmwand in den Körper erfolgt ist. |
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