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Seit Anfang der 80er Jahre wird die Frage diskutiert, ob der Darmpilz Candida albicans für eine Reihe von Beschwerden und Erkrankungen verantwortlich ist. Darüber hinaus wird vermutet, ein hoher Zuckerkonsum könnte das Wachstum der Pilze begünstigen. Insbesondere Vertreter alternativer Heilmethoden, aber auch einige Schulmediziner, sind Anhänger dieser unbewiesenen Vorstellung.
Prof. Dr. med. Heinrich Kasper, Medizinische Universitätsklinik in Würzburg, nimmt dazu Stellung: "Der Darmpilz mit der Bezeichnung Candida albicans ist bei drei von vier gesunden Westeuropäern nachweisbar und zudem, wie viele andere Mikroorganismen, ein natürlicher Mitbewohner unseres Verdauungstraktes". Untersuchungen an der medizinischen Universitätsklinik in Würzburg, bei denen gesunden Versuchspersonen große Mengen an Haushaltszucker verabreicht worden sind, haben keinerlei Einfluß auf die Höhe der Pilzbesiedlung im Darm gezeigt. Auch oftmals geäußerte Vermutungen, Darmpilze seien die Ursache für eine Reihe unspezifischer Beschwerden wie chronische Müdigkeit, Verdauungsstörungen und depressive Verstimmungen, konnten nicht bestätigt werden. Untersuchungen, bei denen Patienten eine "Anti-Pilz-Diät" bzw. pilzabtötende Medikamente erhielten, machten deutlich, dass diese keinerlei lindernde Wirkung auf die beschriebenen Beschwerden zeigten.

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